TUF – das sind vier Musiker, die sich zusammen über die letzten Jahre den Ruf einer Party-Combo der Extraklasse erspielt haben. Frei nach dem Motto „Wir sind vor nix fies…“ interpretiert die Band Hits und Evergreens aus den unterschiedlichsten Stilrichtungen und verpasst ihnen dabei ein Upcycling der besonderen Art.

Den dabei entstehenden Stil bezeichnen die Fans zuweilen liebevoll als Hausfrauen-Reggae („…kann man auch gut zum Putzen hören“). In jedem Falle eine ganz eigene Mischung aus Soul, Pop, Blues und natürlich Reggae, die nicht nur zum Putzen, sondern natürlich vor allem zum Tanzen animiert. Durch die Beschränkung auf eine kleine, rein akustische Besetzung mit 2 Gitarren, Kontrabass, Schlagwerk und natürlich mehrstimmigem Gesang stehen dann auch ganz bekannte Songs (z.B. Hits von Marley, Bowie, Amy Winehouse, The Cure, Depeche Mode, Radiohead,…) mit einem Mal in einem ganz neuen Licht da.

Dabei sind die Jungs durchaus in der Lage, auch eigene Hits vorzuweisen. Stücke wie „Life Is A Gift“ oder „Le Putze“ geniessen in der Szene mittlerweile Kultstatus. Präsentiert wird das Ganze stets mit zumindest einem Augenzwinkern. Legendär sind z.B. die Bläsersätze, die mangels Horns-Section immer wieder gerne „mundgeblasen“ vorgetragen werden.

So entsteht eine abwechslungsreiche, unterhaltsame Bühnenshow, bei der man sich zunächst eher zum Mitgrooven als zum aufmerksamen Zuhören gezwungen fühlt. Das kann sich aber schlagartig ändern. Spätestens wenn Frontmann Meikel seine Jungs in Richtung Musik-Comedy lenkt.

Angenehmer Begleiteffekt der rein akustischen Besetzung ist die absolute „Lagerfeuer“-Tauglichkeit der Band. Ihre Musik präsentieren die Musiker nämlich nicht nur auf der Bühne oder im Club – die Band funktioniert auch bestens, wenn sie auf elektrische Verstärkung komplett verzichtet. Das beweisen die vier immer wieder gerne, wenn sie auf Parties zu später Stunde noch einmal ihre Instrumente auspacken und noch die eine oder andere Perle der Popmusik zum Besten geben…

TUF – das stand ganz am Anfang für „The Unforgettable Forgettaboutits“. Mittlerweile läßt die Band es offen, wofür das Kürzel stehen könnte. Vorschläge werden gerne entgegen genommen…